Projekt “Vielfalt“ in der IKL1

Fast zwei Wochen lang beschäftigte sich die Intensivklasse 1 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Fitzenberger mit dem großen Thema „Vielfalt“.

Als Einstieg betrachteten die Kinder sich selbst und benannten sichtbare Unterschiede, wie die Größe oder die Kleidung. Schnell wurde klar, dass es auch unsichtbare Unterschiede gibt, wie etwa bestimmte Fähigkeiten, Vorlieben oder die Religion. Im Anschluss wurden die Schülerantworten Oberbegriffen zugeordnet und der Begriff „Diversität“ geklärt.

Als Nächstes las die Klasse in Etappen das Buch „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave. Mithilfe des Inhalts setzte sich die IKL mit Ausgrenzung aufgrund von Andersartigkeit auseinander und versuchte, die Gefühle der Hauptfigur nachzuempfinden und zu benennen. Ein Lapbook über das eigene ICH wurde in diesem Zusammenhang gestaltet und verdeutlichte noch einmal, dass jeder von uns „anders“ und einzigartig ist.

Die Schülerinnen und Schüler versuchten zudem, eine kleine Szene aus der Lektüre nachzuspielen und überlegten, wie sie im Alltag auf andere Menschen, wie beispielsweise auf neue Mitschüler, reagieren und zugehen können.

Die IKLer reflektierten zudem über ihre eigenen Stärken und notierten diese jeweils in die Mähnen von farbenfroh bemalten Löwenköpfen. Jene wurden auf einem Plakat gesammelt und symbolisieren nun die Stärke der Klassengemeinschaft, die durch Vielfalt entsteht.

Weitere Unterschiede, wie die zahlreichen Muttersprachen, wurden durch konkrete Beispiele veranschaulicht. Die Herkunftsländer der Lernenden wurden im Atlas gesucht und anschließend im Klassenzimmer auf einer Weltkarte markiert. Besonders interessant und beeindruckend fanden die Kinder, sich gegenseitig alte Fotos aus ihrer Heimat zu zeigen und gewährten so einen kleinen Einblick in ihre ganz persönliche Geschichte. Viele waren sehr betroffen, als sie die ursprünglich schönen Häuser ihrer Mitschüler sahen, die durch das Kriegsgeschehen im jeweiligen Land zerstört worden waren.

Ebenso wurden verschiedene Familienformen besprochen. Diesbezüglich erstellten die Schüler einen eigenen Stammbaum und erzählten in kurzen Texten liebevoll von ihren Familien und ihrem Alltag zuhause.

Während dieser Projekttage lernten sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal viel intensiver kennen und zeigten viel Interesse und Empathie für den jeweils anderen.

Abgerundet hat das Projekt ein schönes, gemeinsames Frühstück, zu dem alle Kinder Speisen aus ihrem Heimatland zum Verkosten mitgebracht haben.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Eltern für die „leckere“ Unterstützung!

Bericht: FITZ

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