Angepasste Test- und Quarantänestrategie für Schulen und Kitas im MKK

Angesichts der zunehmenden Ausbreitung der britischen Virusvariante hat der Main-Kinzig-Kreis seine Test- und Quarantänestrategie in Schulen und Kitas angepasst. Basierend auf unseren bisherigen Erfahrungswerten, deutet alles auf eine höhere Infektiösität der britischen Virusvariante hin. Nichtsdestoweniger sind einige Fragen, zum Beispiel nach dem Schutzniveau von medizinischen Masken, nach wie vor unklar. Dies haben wir zum Anlass genommen, unsere bisherige Test- und Quarantänestrategie in Schulen und Kitas im Main-Kinzig-Kreis weiter anzupassen, um so in den kommenden Wochen den Schul- und Kitabesuch so sicher wie möglich zu gestalten.

Unser zukünftiges Vorgehen sieht bei einem positivem Test in der Schule oder Kita vor, dass
der Indexfall auf die Mutation untersucht wird und der gesamten Klassengemeinschaft/Kita ein PCR-Test angeboten wird. Wer als Kontaktperson der Kategorie 1 identifiziert wird, erhält in jedem Fall eine zweiwöchige Absonderung ab dem letzten Kontakttag. Kontaktpersonen der Kategorie 2 dürfen erst wieder in die Schule, wenn keine Mutation vorliegt. Im Normalfall liegen diese Testergebnisse nach zwei bis drei Tagen vor.

Bei Nachweis einer Mutation, wird für die Klassengemeinschaft/Kita und die betroffenen
Lehrer/Erzieher eine zweiwöchige Absonderung (beginnend vom letzten Kontakttag)
ausgesprochen. Diese schließt alle im Haushalt lebende Angehörige mit ein. Gegebenenfalls wird zum Ende der Absonderung nochmals ein Abstrich angeboten.